Nach dem Geschosssetzen wird die fertige Patrone nochmals kalibriert. Dadurch wird ein höherer Auszugswiderstand erreicht und die leichte Aufbauchung im Geschossbereich unterdrückt. Bei den Langwaffenkalibern und flaschenförmigen FFW-Patronen wird der Hülsenhals über eine justierbare Crimpklaue gecrimpt. Bei den zylindrischen FFW-Patronen wird die Hülse gleich zweifach gecrimpt, zum einen durch einen Hartmetallring, der die ganze Hülse noch einmal glatt zieht, zum anderen durch einen variablen Hartmetalleinsatz, der dann den Hülsenmund noch einmal zusätzlich bearbeitet; bei Pistolenkalibern Taper-Crimp, bei Revolverkalibern Roll-Crimp. Die Geschosse sitzen deutlich fester in den Hülsen und bei allen Kalibern wurden deutliche Präzisions- und Funktionsverbesserungen festgestellt.